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Pepitamuster statt Bild bei Mpeg2Schnitt
#1
Mit meinem neuen Monitor (16:9) habe ich ein großes Problem mit Mpeg2Schnitt:
aus dem Film werden keine Bilder mehr angezeigt. Wenn ich einen Film öffne, ist alles in Ordnung. Aber wenn ich die Position verändere, bleibt das erste Bild stehen, und das neue Bild wird im oberen Drittel des Bildschirms über die ganze Bildschirmbreite verschmiert. Das schaut aus wie ein buntes Pepitamuster. Auch auf der Mpeg2Schnitt-Oberfläche selber ist außerhalb des eigentlichen Bildbereichs nur Pipita zu sehen, bis ich die Oberfläche iconisiere und wiederherstelle. Und hier muß ich mich schon korrigieren. Wenn man genau hinschaut, so besteht dieses Pepitamuster aus lauter einen knappen Millimeter hohen und 5 Millimeter breiten Strichen, die in sich auch wieder horizontal strukturiert sein können. Aber von Weitem wirkt das ähnlich wie Pepita.

Merkwürdig ist: Wenn ich einen Bildschirmabzug mache, ist auf diesem alles in Ordnung, außer daß nur das erste Bild des Films zu sehen ist. Vom verschmierten Pepitamuster ist nichts zu sehen.
Diesen Effekt habe ich nur bei Mpeg2Schnitt. Auch Windows Mediaplayer (soweit der überhaupt funktioniert) und die Terratec-Aufnahmesoftware laufen einwandfrei, Filme werden tadellos wiedergegeben.

Gestern früh ist mein alter Monitor (ein Flachbildmonitor im 4:3-Format) kaputtgegangen, deshalb habe ich den neuen gekauft. Aber auch mit dem alten hat es Probleme gegeben, aber die waren lösbar.
So konnte ich nur eine uralte Mpeg2Schnitt-Version (0.6l-b) verwenden, die neuere (0.8.3) hat sofort den beschriebenen Effekt gezeigt. Ich durfte bei der alten Version die Höhe der Oberfläche nicht verändern und mußte sofort nach dem Öffnen eines Films die Position ändern, sonst wäre der Effekt gleich nach dem Wegpoppen und Zurückpoppen aufgetreten. Wenn der Effekt mal da war, war er nicht mehr wegzukriegen, außer durch Öffnen eines anderen Films.
Dieses Problem habe ich erst mit meinem neuen Rechner (Windows Vista). Mit dem alten ( Windows 98 ), wo ich den selben Monitor verwendet habe, hat es den Effekt nie gegeben.

Ich möchte noch anmerken, daß ich einen Monitor-Umschalter verwende, damit ich beide Rechner nutzen kann. Aber ich habe es auch mal mit direktem Anschluß an den neuen Rechner probiert, also ohne Umschalter, da war es genau das Gleiche. Mit dem alten Monitor kann ich das nicht mehr ausprobieren, der ist kapputt.

Kennt jemand das Problem und kann mir einen Rat geben?

Wenn es hilfreich ist, könnte ich auch mal meinen Bildschirm mit einer Digitalcamera fotografieren und die Bilddatei anhängen. Bildschirmabzug nützt leider nichts.

Richard Schmidt.
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#2
Da kann ich mir gleich selber antworten, denn inzwischen habe ich eine Lösung gefunden, so daß ich die alte Version von Mpeg2Schnitt weiter verwenden kann. Nur mit der neueren habe ich noch große Schwierigkeiten, obwohl es mir auch bei dieser schon gelungen ist, aber leider nur einmal.

Voraussetzung: in der Schnittliste muß ein Schnitt der zu bearbeitenden Datei stehen, bei dem das erste Bild des Schnitts nicht das erste Bild der Datei ist, und in der Dateienliste muß noch eine zweite Datei stehen.

Aber jetzt noch mal ganz von vorn.

Vorgehensweise: Ich öffne in der alten Version von Mpeg2Schnitt die zu bearbeitende und noch irgendeine andere m2v-Datei. Dann doppelklicke ich die zu bearbeitende Datei, gehe auf den zweiten I-Frame (Taste: Seite nach unten), setze hier den In-Schnitt (Taste: b), gehe ans Dateiende (Taste: Ende), setze hier den Out-Schnitt (Taste: e) und schicke den Schnitt in die Schnittliste (Taste: Enter). Ich wechsle durch Doppelklicken der anderen Datei in der Dateienliste die Datei und doppelklicke den Schnitt der zu bearbeitenden Datei in der Schnittliste. Jetzt kann ich problemlos im ganzen Film herumnavigieren und kann jedes Bild ganz normal sehen, ohne daß der Pepita-Effekt auftritt. Wenn ich den ersten richtigen Schnitt eingefügt habe, kann ich den Pseudoschnitt von vorhin löschen.

Das Wechseln auf die zweite, an sich nicht benötigte Datei ist notwendig, weil ja gleich nach dem Weitergehen auf den zweiten I-Frame der Pepita-Effekt auftritt, und wenn der mal da ist, ist er nur mehr durch Dateiwechsel oder Drücken der F5-Taste wegzukriegen.

Sowohl das Auftreten des Pepita-Effekts als auch dessen Vermeidung nach der oben beschriebenen Methode ist bei mir mit der alten Version absolut reproduzierbar und zuverlässig vorhersagbar.

Natürlich weiß ich nicht, ob die Ursache bei Mpeg2Schnitt oder meiner Rechnerkonfiguration liegt. Ich könnte mir aber vorstellen, daß im Mpeg2Schnitt-Programm beim Öffnen einer Datei eine Vorbesetzung einer Veriablen fehlt, die nachgeholt wird, wenn die Position durch Doppelklick in die Schnittliste auf eine andere als das erste Bild wechselt.

Ich werde mir auch mal die neueste offizielle Version herunterladen und ausprobieren. Wer weiß, womöglich tritt dort der Effekt ja gar nicht mehr auf.
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#3
Komische Phänomene. Vor allem auch seltsam, wie das mit einem neuen Monitor beeinflusst werden sollte. Vielleicht was mit den Treibern - oder es wird jetzt eine andere Auflösung verwendet, und allein dadurch ist die Situation ein wenig anders...

Hast du denn mal verschiedene Grafiktreiber probiert?
Und für die Darstellung in Mpeg2Schnitt wird ja glaub ich DirectDraw mit verwendet. Also vielleicht mal DirectX neu installieren?
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#4
Vielen Dank für Deine Antwort. Auch wenn ich jetzt ein bißchen spät damit dran bin. Mit Neuinstallationen habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, deshalb möchte ich gern drauf verzichten, nicht daß andere Dinge plötzlich nicht mehr laufen.

Aber ich habe jetzt eine noch bessere Lösung gefunden, um das Problem zu umgehen:

Ich wähle eine m2v-Datei aus, und während das Bild aufgebaut wird, drücke ich ein paarmal auf die "Bild nach unten"-Taste auf meiner Tastatur (d.h. nächster I-Frame). Wenn ich es geschickt mache, springt die Wiedergabe danach sogar von selbst aufs erste Bild des Films zurück, nachdem sie ein paar Bilder vorgesprungen ist. Danach kann ich navigieren, soviel ich will, der Fehler tritt dabei überhaupt nicht auf. Und das Schönste daran ist: Das funktioniert sogar bei der neueren Version, bei der die alte Methode überhaupt nichts geholfen hat. Damit kann ich gut leben, und ich sehe keine Notwendigkeit, Xdirect neu zu installieren.

Ich habe auch noch einen anderen Grund zu glauben, daß der Fehler bei Mpeg2Schnitt liegt: Woher soll Xdirect wissen, daß ich vorher diese Tricks angewandt habe? Dies erfährt doch nur Mpeg2Schnitt! Natürlich muß es auch irgendwie an meiner Rechnerkonfiguration liegen, sonst hätten viele das Problem.
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#5
DirectX sollte immer auf dem neuesten Stand sein! Hierfür gibt es den Webinstaller, der nicht neu installiert, aber auf den neuesten Stand aktualisiert.

Moderne Mediaplayer, beispielsweise der MPC-HC, funktionieren beispielsweise garnicht ohne aktuelles DirectX.

Ich glaube zwar nicht, daß es speziell hier hilft, schaden tut es aber keinesfalls!

Gruß

akapuma
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#6
Vielen Dank für den Hinweis. Aber wenn es vermutlich sowieso nichts bringt, lasse ich alles lieber beim Alten, ich bin froh, wenn es so funktioniert. Ich bin ein sehr altmodischer und konservativer Mensch, beim Allerneuesten bin ich immer mißtrauisch. Ich bin schon oft genug mit dem Neuen auf die Nase gefallen.
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#7
Hallo RchdSchmidt,

ich habe schon im Quelltext herum gestöbert aber noch nichts passendes gefunden. Da der Fehler nur auf deinem Rechner auftritt kann es etwas schwieriger werden. Ich melde mich wieder.

Martin
[KNC One TVStar/ P2 400MHz/ Ubuntu] [DVBStream] [TS/MPV-MP2-AC3][ProjektX/ M2S/ GfD]
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#8
Vielen Dank für die Antwort. Vielleicht ist es hilfreich, wenn ich die Bedingungen und die Umstände für das erfolgreiche Einlesen nochmals etwas genauer beschreibe.

1. Die m2v-Datei muß neu geöffnet werden. Wenn sie bereits offen war und den Fehler gezeigt hat, kann ich sie mit allen Tricks nicht mehr richtig anzeigen lassen. Dann muß ich erst eine andere Datei öffnen und die alte Datei erneut mit den Tricks öffnen, dann geht es.

2. Wenn einmal eine Datei erfolgreich geöffnet wurde, kann ich navigieren, soviel ich will, und der Fehler tritt nicht mehr auf. Wenn ich aber schneide und die Datei wird erneut angezeigt, dann tritt der Fehler auf, wenn ich beim Aufblenden nicht wieder die nach-Unten-Taste drücke. Ein bereits vorhandener Schnitt mit einer Anfangsposition ungleich 0:00 ohne Drücken der Nach-Unten-Taste nützt nichts, der Fehler tritt trotzdem auf.

3. Wenn ich beim Aufblenden der Datei im richtigen Moment einmal die Nach-Unten-Taste drücke, so springt die Position auf den zweiten I-Frame und danach sofort wieder auf das erste Bild, ohne daß der Fehler auftritt.

Gerade hatte ich einen merkwürdigen Effekt: Ich habe eine m2v-Datei, zu der es keine Tondatei mehr gibt, ohne Tricks geöffnet, und der Fehler ist nicht aufgetreten. Und mit anderen Dateien ohne Ton geht es auch. Da haut es mich glatt um.
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#9
Poste doch bitte welche Audiofilter bei dir verwendet werden (Optionen -> Anzeige/Wiedergabe -> Fehler beim Audioöffnen anzeigen). Ich weiß nicht ob das die richtige Fährte ist aber wir sollten es ausschließen. Vielleicht kann ich den Fehler nachstellen.

Martin
[KNC One TVStar/ P2 400MHz/ Ubuntu] [DVBStream] [TS/MPV-MP2-AC3][ProjektX/ M2S/ GfD]
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#10
Ich glaube, da war ich ein bißchen voreilig. Ich habe noch herumprobiert, und die Filme ohne Tondatei laufen nur in der alten Version 6l auf Anhieb einwandfrei, aber in der neueren Version nicht. Da klappt es nur, wenn ich beim Bildaufbau die Bild-nach-unten-Taste drücke.

In der alten Version wird für den Ton die Direct-Show-Schnittstelle verwendet, in der neueren (0.8.3) die MCI-Schnittstelle.

Ich kann auch die jeweils andere Schnittstelle einstellen, das Ergebnis ist das gleiche.

Ich glaube, ich werde doch erst mal versuchen, die neueste Version zu bekommen. Das ist nur leider nicht mehr so einfach wie früher, weil ich andauernd unvollständige Versionen erwische. Aber vielleicht schaffe ich es ja jetzt. Ich melde mich dann wieder. Kann aber noch ein paar Tage dauern.
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