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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Technisat Skystar HD - falsche Aufnahmelänge


siegfriedastor
08.11.2007, 23:17
Hallo,
ich habe ein problem bei DVB-S2 Aufnahmen mit meiner Technisat Skystar HD. bei H.264 Aufnahmen zeigt mir sowohl PowerDVD7 als auch der TMPGEnc 4.0 Xpress eine falsche Aufnahmelänge an, die manchmal länger und mal kürzer sein kann. Da ich meine Aufnahmen nach DivX-HD konvertiere ist gerade letzteres sehr ungünstig da die Konvertierung mitten im Film stoppt. Ist die gezeigte Aufnahmelänge länger als die Tatsächliche Aufnahmedauer, cutte ich die Aufnahme zur Konvertierung einfach an der tatsächlichen Zeitlänge. Interessanter Weise zeigt der Elecard Xmuxer Pro aber bei allen Filmen die richtige Zeit an. Normale DVB-S Aufnahmen laufen ohne Probleme. Nach vielem rechergieren nehme ich an dass es ein Problem mit dem Cyberlink h.264 codec ist. Wie komme ich aus der Misere? Unter Graphedit sind alle Zuordnungen okay. Die streams weisen auch keine Kontinuitätsunterbrechungen, laut TS Packet Editor, auf. Weiss jemand ob man diese Karte, die baugleich zur Tehnotrend 3200 ist, mit einer anderen Software und explicit mit einem anderen Filter benutzen kann. Ich habe schon mit dem Herrn Hackbart von DVBViewer gesprochen, aber sein Programm baut nur auf den original Filtern auf.

Martin
09.11.2007, 15:17
Hallo siegfriedastor,

das was ich jetzt schreibe ist reine Vermutung und beruht auf die noch mangelhaften Kenntnisse in Punkto H.264.
H.264 ist eine Weiterentwicklung des MPEG2 bzw. MPEG4 Standards. Nach dem was ich gelesen habe sind die Neuerungen aber erheblich. Wie in MPEG2 werden auch in H.264 Bildgruppen verwendet. Das Ziel von H.264 ist es gegenüber MPEG2 eine wesentliche Verkleinerung der Datenrate zu erreichen (ich habe etwas von 1/3 gelesen). Es ist also naheliegend das auch H.264 variable Bitraten einsetzt (obwohl ich darüber noch nichts gelesen habe). Aufgrund der variablen Bitrate ist es schon bei MPEG2 nicht möglich die genaue Länge (Zeit) einer Videodatei anhand der ersten Bilder und der Dateigröße zu bestimmen. Erst ein scannen der gesamten Datei (u.a. Bilder zählen) erlaubt (nach meiner Meinung) eine sinnvolle Bearbeitung von MPEG2-Videodateien. Ich denke das trifft auch für H.264 zu.

Noch einmal, das sind reine Vermutungen von mir.

Martin

Cela
12.11.2007, 14:04
...Da ich meine Aufnahmen nach DivX-HD konvertiere...Wie machst du das? Was bringt dir die Konversion? Was hast davon für einen Mehrnutzen?

Was passiert, wenn du vorsichtshalber bei der Konversion einen Zeitdauer-Zuschlag eingibst?