Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aufgenommener Stream Schneiden
Hallo,
Also ich bin ein absoluter Anfänger und man hat mir eine TV Karte eingebaut + einen DigitalReciever. Jetzt habe ich als Oldie ;-) ( 58J ) den ganzen Tag GoldStar aufgenommen von Premiere nun ist die datei 4GB Gross und es befinden sich zahlreiche Videos (Clips) in der datei die ich gerne rausschneiden möchte.
MPEG Datei
Welches Programm kann ich am besten für sowas nutzen??
Wäre euch sehr dankbar wenn mir jemand helfen könnte
Einen schönen Abend euch allen
Klaus
InspectorG.
23.07.2005, 21:08
dafür nimmst du am Besten Mpeg2Schnitt.
davor musst du allerdings die Bild von der Tonspur trennen.
dafür nutze ich ProjectX.
sind diese programme denn für mich als anfänger leicht zu verstehen? denn es gibt ja auch koplizierte programme
Hallo,
am besten einfach mal versuchen, denn beide Programme sind kostenlos erhältlich. Wie man ProjectX kompiliert, steht hier (http://forum.dvbtechnics.info/showpost.php?p=3989&postcount=2).
Noch interessehalber 2 Fragen:TV Karte eingebaut + einen DigitalRecieverHandelt es sich um eine analoge TV-Karte, die an einen Analog- oder TV-Ausgang des Digitalreceivers angeschlossen ist, oder um einee digitale (=DVB)-Karte?
Was soll nachher aus den geschnittenen Clip's werden?
Gruß
akapuma
Hi
Es handelt sich um eine Digitale TV Karte (=DVB)-Karte die an einer Digitalen DBox2 von Nokia angeschlossen ist.
Aus dem aufgenommenen Stream möchte ich einzelne Clips rausschneiden um später dann eine Menü DVD mit einzelne Tracks erstellen
Es handelt sich um eine Digitale TV Karte (=DVB)-KarteBei DVB-Aufnahmen können immer Streamfehler vorhanden sein, die die Weiterverarbeitung behindern können. Ein typischer Fehler sind Video-Audio-Unsynchronitäten. Daher muß der Stream mit einem speziellen DVB-Demuxer repariert werden. ProjectX ist ein solcher Demuxer, den ich, wie InspectorG., auch hierfür empfehlen möchte.
Daß vor dem Schnitt mit MPEG2Schnitt demuxt werden muß, ist also keine Schikane oder Einschränkung von MPEG2Schnitt, sondern bei DVB-Aufnahmen sowieso nötig.
Gruß
akapuma
Es handelt sich um eine Digitale TV Karte (=DVB)-Karte die an einer Digitalen DBox2 von Nokia angeschlossen ist.
Äh, halt. Heißt das nicht, dass die DBox2 der digitale Sat-Receiver ist, der aber das Bild dann analog zum PC schickt? Eine DVB-Karte ist es nur, wenn man dort direkt das Antennenkabel reinsteckt und direkt damit das Fernsehprogramm empfängt.
Einen Receiver, der wirklich einen digitalen Ausgang zur Verfügung stellt, kenne ich nicht. Insofern denke ich, handelt es sich beim PC doch um eine Analogkarte. Oder wie sonst muss man den Hinweis mit der DBox2 verstehen?
Aus dem aufgenommenen Stream möchte ich einzelne Clips rausschneiden um später dann eine Menü DVD mit einzelne Tracks erstellen
Dann ist der Weg über ProjectX und Mpeg2Schnitt sicherlich gut. Für das Erstellen der DVD (=Authoringprogramm) gäbe es dann z.B. GUIforDVDauthor als kostenlose Lösung oder DVDLab, das allerdings Geld kostet. Eine für Spielfilme gerne empfohlene Variante mit IfoEdit als Authoringtool ist für so Musikclip-DVDs eher nicht geeignet, vor allem wenn Menüs dabei sein sollen.
Ich mache auch hin und wieder Musicclip-DVDs, allerdings verwende ich zum Authoring dann eine Kombination aus IfoEdit und einem gekauften Videoschnittprogramm (Video Deluxe von Magix). Damit klappt dann auch das mit den Menüs. Aber da man die Ergebnisse beider Programme kombinieren muss und dazu noch ein weiteres Programm PgcEdit zum Einsatz kommt, würde ich diese Methode keinem Einsteiger empfehlen. Es setzt doch einiges an Wissen über den internen Aufbau einer DVD voraus. Da würde ich dann doch eher Richtung GUIforDVDauthor tendieren, oder zu einer Kaufsoftware, die sowas direkt und möglichst einfach unterstützt.
Wenn es auf die Qualität ankommt, dann ist es wichtig, dass auf dem Weg von DVB bis zur DVD keine Neucodierung des Bildmaterials mehr geschieht. Die Schritte ProjectX, Mpeg2Schnitt, GUIforDVDauthor würden dies garantieren.
Gruß,
Hagge
Äh, halt. Heißt das nicht, dass die DBox2 der digitale Sat-Receiver ist, der aber das Bild dann analog zum PC schickt? Eine DVB-Karte ist es nur, wenn man dort direkt das Antennenkabel reinsteckt und direkt damit das Fernsehprogramm empfängt.Hier war ich auch drüber gestolpert, und deshalb hab ich nochmals nachgefragt, ob es wirklich eine DVB-Karte ist. Dann hab ich hier (http://de.wikipedia.org/wiki/Dbox#Anschl.C3.BCsse_an_der_DBox2) unter "Anschlüsse der DBox2" nachgeschaut. Die DBox 2 hat wohl einen Antennenausgang, in dem das Signal einfach durchgeschliffen wird. Anders kann es mit einer DVB-Karte eigentlich nicht sein.
Gruß
akapuma
Die DBox 2 hat wohl einen Antennenausgang, in dem das Signal einfach durchgeschliffen wird.
Ach so. Dann hat das aber doch überhaupt keinen Einfluss auf den PC und die Information ist redundant und verwirrt eher. Es kann höchstens sein, dass dann nicht mehr alle Programme empfangbar sind, da ein vorgeschaltetes Gerät z.B. die Ebenenauswahl (H/V, etc.) übernimmt und somit nur noch die Programme dieser Ebene zu sehen sind. Aber für die technische Betrachtung der Weiterverarbeitung ist das irrelevant.
Gruß,
Hagge
Es kann höchstens sein, dass dann nicht mehr alle Programme empfangbar sind, da ein vorgeschaltetes Gerät z.B. die Ebenenauswahl (H/V, etc.) übernimmt und somit nur noch die Programme dieser Ebene zu sehen sind.Ich hab zwar keine DBox2, aber ein ADR (Astra Digital Radio), daß auch über einen durchgeschliffenen Antennenanschluß verfügt. Ist das ADR ausgeschaltet, kann der am Antennenausgang angeschlossene TV-Receiver die Ebenen wählen, hier gibt's also keine Einschränkungen.
Ach so. Dann hat das aber doch überhaupt keinen Einfluss auf den PC und die Information ist redundant und verwirrt eher.....Aber für die technische Betrachtung der Weiterverarbeitung ist das irrelevant.Genau. Aber wie es wirklich ist, weiß nur DLaruso.
Gruß
akapuma
Ich verwende seit langem Cuttermaran zum schneiden meiner Aufnahmen. Demuxen ist auch hier erforderlich. Ist sehr einfach zu bedienen.
Cuttermaran benutz ich auch. Das Schneiden hat eigentlich immer perfekt geklappt, vor allem seitdem es die Möglichkeit gibt, einen externen Encoder zu verwenden, mit dem man dann framegenau schneiden kann.
Das ist wirklich grandios! :)
Syncroniza
26.10.2005, 16:35
Also es kommt wirklich darauf an, was im Endeffekt daraus werden soll...
Wenn man schon demuxte Dateien hat, dann werden (zurecht) meist Mpeg2Schnitt oder Cuttermaran genannt.
Wenn man allerdings eine große (MPG-)Aufnahmedatei hat und daraus nur ein paar kleinere Dateien rausschneiden will (ich hab die Frage eher so verstanden), dann bietet sich z.B. ein Programm wie Mpg2Cut2 an ( http://www.geocities.com/rocketjet4/ ). Die Oberfläche von dem Programm ist zwar auch nicht ganz intuitiv... aber ich kanns nur empfehlen.
Um MPG-Dateien zu schneiden, gibts aber natürlich jede Menge andere Programme. Das geht z.B. auch mit TMPGEnc oder eben auch mit ProjectX selber (also ohne Demuxen).
Hallo,
auch wenn es Programme gibt, die ohne vorheriges Demuxen schneiden können: wenn es sich um DVB-Aufnahmen handelt, sollte man vorher immer mit ProjectX demuxen, um Fehler zu korrigieren. Spätestens, wenn man beim Schnitt nicht demuxter Dateien Video/Audiosychonitäten erhält, ist Demuxen angesagt.
Gruß
akapuma
Syncroniza
27.10.2005, 12:21
Das ist natürlich richtig. Trotzdem kommt mir da das Schneiden ohne Demuxen - ich bezeichne das mal als Rohschnitt - zu negativ rüber. :p
Ich führ das mal genauer aus:
Sagen wir mal, ich zeichne einen Sender ein paar Stunden auf. Die Aufnahmedatei hat in dem Beispiel 10GB, ich will aber nur 2GB daraus. Wenn mann jetzt gleich ne DVD draus machen will, kann man natürlich Demuxen und Schneiden gleich in einem Aufwasch erledigen. Wenn man jedoch die Aufnahme erstmal auf Platte liegen läßt, dann will ich doch nicht 8GB Platz verschwenden, nur weil ich mich an den Schnitt nicht rantraue. Desweiteren kann ich ja nicht nur zeitlich beschneiden, sondern kann u.U. auch einzelne Streams der Datei ganz entfernen (meist beim wandeln von TS zu ner neuen TS oder zu MPG)...
Ich persönlich mache bei meinen Aufnahmen immer zuerst nen Rohschnitt - bevor ich dann irgendwann später (meist) ne DVD daraus erstelle (und dabei dann selbstverständlich regulär demuxe). Fehler im Stream bleiben beim Rohschnitt natürlich erhalten - da soll ja auch nichts geändert werden. Und Asynchronitäten durch den Schnitt habe ich noch nie erhalten. Das kann doch eigentlich nur passieren, wenn man beim Schnitt noch zusätzlich was verändert; also wenn man z.B. bei PVACut einstellt, daß er die PTS neu schreiben soll. Oder wenn man z.B. eine wirklich massiv fehlerträchtige Datei schneiden will - aber in so einem Extremfall stürzt das Schnittprogramm wahrscheinlich ab, und der Schnitt kommt gar nicht zu Stande. In so einem Fall hat man aber eh Datenmüll, und sollte die Aufnahme lieber gleich ganz löschen. ;)
Bei TS ist das ja auch kein Problem. Das hab ich auch schon mal einfach mit einem Hexeditor geschnitten...
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