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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : MPEG2-Nachbearbeitung


RoBernd
11.08.2003, 17:40
Hallo,
ich freue mich über dieses neue DVB-Forum und bin ein wenig stolz, zu den ersten Mitgliedern zu gehören :) :) Bei Lucike bedanke ich mich für die bisherige und zukünftige Mühe.
DVB-Aufzeichnungen mache ich mit meinem Festplattenreceiver Hyundai/Kathrein schon seit geraumer Zeit. Auch der Weg zur CD/SVCD/DVD ist Routine. Auf www.radonmaster.de/robernd/ könnt ihr nachlesen, wie ich es mache. Am Anfang steht zwar immer mein HD-Receiver, aber die beschriebenen Wege funktionieren zumindest teilweise auch mit anderen Quellen.

Die Bearbeitung der gerippten MPEG2-Files will aber nicht so funktionieren, wie ich es mir vorstelle. Ich bin sicher, dass ich hier den einen oder anderen Tipp dazu finde.
Hauptsächlich möchte ich Moderatoren aus Musiksendungen los werden. Dafür reicht der reine Schnitt (und Martin Dienert's wirklich ausgezeichnetes Schnittprogramm) nicht ganz aus. Man müsste Video und Audio schon überblenden.

Ich habe bereits Experimente mit Womble's MPEG2VCR ( www.womble.com )und Ulead's Media-Studio7(Trial) gemacht. Smart-Rendering (nur Neucodierung an den Schnittstellen) bei MPEG2 beherrschen beide.
Die Bedienung von MPEG2VCR ist zumindest für mich gewöhnungsbedürftig. Die Überblendungen funzen, leider gibt es (wenn überhaupt) nur ganz kurze Audioüberblendungen :(
Das MediaStudio erlaubt es fast perfekt. Der Ton macht allerdings auch hier Probleme. Immer wenn eine Tonspur endet, hat die zweite einen Lautstärkesprung :(
Die MPEG-Ergebnisse lassen sich mit dem PC fehlerfrei abspielen. Wenn ich eine DVD daraus mache, gibt es reihenweise Fehler und Zeitversatz zwischen Audio und Video.
Die zu MPEG2VCR gehörige Fehleranalyse findet beim MPEG2VCR-Ergebnis bereits jede Menge Fehler, die im Originalmaterial nicht vorhanden sind.
Das Ergebnis aus MS7 lässt sich mit meinem bevorzugten Authoringprogramm SpruceUp nicht bearbeiten (es beanstandete Fehler, die die MPEG2VCR-Analyse auch bestätigt). Das Ulead-eigene Authoring packt die Files zwar. Die fertige DVD ist aber unbrachbar (Audio/Video Zeitversatz).

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Kennt jemand einen besseren Weg? Was ist von Premiere-Pro zu erwarten? Wird es endlich MPEG2 smart rendern können?

Lucike
11.08.2003, 19:06
Hallo RoBernd,

:welcome:

schön Dich hier zu sehen.

ich freue mich über dieses neue DVB-Forum und bin ein wenig stolz, zu den ersten Mitgliedern zu gehören :) :) Bei Lucike bedanke ich mich für die bisherige und zukünftige Mühe.

Holla, holla. Du Schmeichler. ;) :D

DVB-Aufzeichnungen mache ich mit meinem Festplattenreceiver Hyundai/Kathrein schon seit geraumer Zeit. Auch der Weg zur CD/SVCD/DVD ist Routine. Auf www.radonmaster.de/robernd/ könnt ihr nachlesen, wie ich es mache. Am Anfang steht zwar immer mein HD-Receiver, aber die beschriebenen Wege funktionieren zumindest teilweise auch mit anderen Quellen.

Natürlich ist mir Deine Seite nicht unbekannt. Immer wenn es Fragen zu Festplattenreceivern gibt, schicke ich sie zu http://www.radonmaster.de/robernd/. Dort gibt es nicht nur gute Informationen zu Festplattenreceivern, sondern das dort beschriebene ist auch menschlich und nicht steif erklärt. Sollte jeder mal geschaut haben. ;)

Die Bearbeitung der gerippten MPEG2-Files will aber nicht so funktionieren, wie ich es mir vorstelle. Ich bin sicher, dass ich hier den einen oder anderen Tipp dazu finde.
Hauptsächlich möchte ich Moderatoren aus Musiksendungen los werden. Dafür reicht der reine Schnitt (und Martin Dienert's wirklich ausgezeichnetes Schnittprogramm) nicht ganz aus. Man müsste Video und Audio schon überblenden.

Ich habe bereits Experimente mit Womble's MPEG2VCR ( www.womble.com )und Ulead's Media-Studio7(Trial) gemacht. Smart-Rendering (nur Neucodierung an den Schnittstellen) bei MPEG2 beherrschen beide.
Die Bedienung von MPEG2VCR ist zumindest für mich gewöhnungsbedürftig. Die Überblendungen funzen, leider gibt es (wenn überhaupt) nur ganz kurze Audioüberblendungen :(
Das MediaStudio erlaubt es fast perfekt. Der Ton macht allerdings auch hier Probleme. Immer wenn eine Tonspur endet, hat die zweite einen Lautstärkesprung :(
Die MPEG-Ergebnisse lassen sich mit dem PC fehlerfrei abspielen. Wenn ich eine DVD daraus mache, gibt es reihenweise Fehler und Zeitversatz zwischen Audio und Video.
Die zu MPEG2VCR gehörige Fehleranalyse findet beim MPEG2VCR-Ergebnis bereits jede Menge Fehler, die im Originalmaterial nicht vorhanden sind.
Das Ergebnis aus MS7 lässt sich mit meinem bevorzugten Authoringprogramm SpruceUp nicht bearbeiten (es beanstandete Fehler, die die MPEG2VCR-Analyse auch bestätigt). Das Ulead-eigene Authoring packt die Files zwar. Die fertige DVD ist aber unbrachbar (Audio/Video Zeitversatz).

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Kennt jemand einen besseren Weg? Was ist von Premiere-Pro zu erwarten? Wird es endlich MPEG2 smart rendern können?

Mit der Video/Audio-Bearbeitung in Sachen Überblendungen kenne ich mich leider nicht so gut aus. Ich finde auch das MPEG2VCR etwas umständlich zu bedienen ist. Mit Premiere habe ich mich auch noch nicht sehr viel beschäftigt. Ich persönlich würde den Stream zerlegen und Video und Audio getrennt bearbeiten, aber das ist bestimmt nicht Dein gewünschter Weg. Vielleicht gibt es ja noch mehr Tipps hier aus dem Forum.

Gruß
Lucike

RoBernd
11.08.2003, 21:45
Hi,
da wird mein Smily ja fast rot (natürlich nur der gelbe), weil du mich schon nach einem Beitrag befördert hast.
Danke! Du Schmeichler. ;) :D

Martin
12.08.2003, 23:08
Hallo Robernd,

zu deinem Problem mit den Musikvideos und echtem Videoschnitt an Mpeg2dateien.

Bevor ich mich Anfang des Jahres in das Abenteuer "Mpeg2Schnitt" gestürtzt habe, und gestürtzt ist der richtige Ausdruck, habe ich natürlich die verschiedensten Programme zu diesem Thema getestet. Das Ergebnis war: Ausser ds.jar kann es kein Programm richtig und ds.jar ist (war zu diesem Zeitpunkt) in punkto Videoschnitt sehr umständlich zu bedienen. Daraufhin hatte ich folgenden Test gemacht und im DVD-SVCD Forum gepostet, leider finde ich den Beitrag nicht mehr (es gab da ja dieverse Probleme mit dem Forum) und reproduziere ihn aus dem Gedächnis (sowas brennt sich ja ein :-) ).

Test:
1.- Mpeg2datei in Premiere öffnen (entweder direkt oder über DVD2AVI-Projekt)
2.- Ton direkt in Premiere öffnen
3.- Schnittrojekt erstellen
4.- mit irgendeinem Tool schauen wo mann wirklich schneiden kann (ich glaub ich habe VD für Mpeg2 genommen)
5.- Schnittpunkte notieren
6.- aus Premiere herraus die Übergänge, also vom letzten I-Frame des alten Clips bis zum ersten I-Frame des neuen Clips (du verstehst mich doch?), mit TMpeg neu berechnen
7.- die unveränderten Videoteile mit ds.jar aus das Video geschnitten (ds.jar hat ja herrenlose Frames gelöscht)
8.- die unveranderten Videoteile und die neu brechneten Teile zusammenkopiert
9.- Sequenzendekennung angehangen
10.- Ton komplett neu berechnet
11.- Ton und Video gemuxt

Das Ergebnis war ein "geschnittenes" Mpegvideo, mit Übergang zwischen den Videoteilen, das keine Ruckler hatte, keine Blockbildung an den Übergängen und synchron war.
Du kannst dir vorstellen das ich außer Spott eines gewissen Mittgliedes des Forums, mitleidiges Lächeln und "Wenns dir hilft" keine irgendwie weiterführenden Tipps bekam. Ich möchte keinem zu nahe treten da ich den genauen Verlauf des Treads nicht mehr kenne.
Deshalb hab ich dann begonnen "Mpeg2Schnitt" zu entwickeln. Irgendwie ging die Entwicklung aber in eine andere als ursprünglich geplante Richtung.

Warum schreibe ich das nun alles?
1. Ich wollte das mal loswerden. :-)
2. Echter Mpeg2schnitt ist theoretisch möglich. (mit Neuencodierung natürlich)
3. Meine Idee damals war folgende:

- Mpeg2datei in Premiere öffnen (entweder direkt oder über DVD2AVI-Projekt)
- Ton direkt in Premiere öffnen (*.mp2 kann ich öffnen, *.ac3 ?)
- Schnittrojekt erstellen und speichern
- eventuell eine Schnittliste erstellen (EPL oder so ähnlich)
- Premiereprojekt oder Schnittliste in einem "Tool" öffnen das folgendes macht:
* mögliche Schnittstellen suchen und unveränderte Teile herrausschneiden
* Premiereprojekt mit den veränderten Teilen erzeugen (ich hab keine Ahnung wie ein Premiereprojekt aussieht)
- Premiere mit diesem Projekt öffnen und die veränderten Teile mit TMpeg encoden
- alle Videoteile mit dem "Tool" zusammenfügen
- das gleiche mit dem Ton machen

Könnte mann das "Tool" als Plugin in Premiere betreiben würde der Aufwand zum Mpeg2 schneiden sicher im Rahmen bleiben. (keine Ahnung von Premiereplugins)

Würdest du das für möglich halten, bzw. lohnt sich der Aufwand. Ich denke so ein Jahr Entwicklungszeit und die Industrie überholt uns und alles war umsonst.

Vielleicht kannst du den umständlichen Weg mal an einem Beispiel von dir nachvollziehen um zu sehen ob die Mühe lohnt. Du kannst ja "Mpeg2Scnitt" benutzen (Schritte 4 und 7-9).

Grüße Martin

RoBernd
16.08.2003, 22:22
Hallo Martin,
an deine Anleitung kann ich mich sehr gut erinnern, weil auch ich mir schon überlegt hatte, die Bereiche der Überblendungen individuell mit Standardmitteln zu bearbeiten. Das nennt man üblicherweise wohl "Work Around". Allerdings habe ich diesen Weg nie ausprobiert. Der Grund: Wenn der Zeitaufwand zu groß wird, hält sich mein Interesse am "weich" geschnittenen Video doch in Grenzen. Außerdem hatte ich Bedenken, dass zum Schluss Bild und Ton nicht so richtig zusammen passen (bei dir hat es offenbar gepasst). Ich kenne mich gut: Wenn erst einmal ein Schnitt funzt, müssen es beim nächsten Video 10 sein und später 100. Dafür bin ich einfach zu alt. Ich meine, die Lebenserwartung ist zu kurz ;)
Von der Logik her kann ich das Ganze nachempfinden und bin auch überzeugt, dass der Weg zum Ziel führt. Da ändert auch Cooler Spott nichts ;)

Bevor man in ein Premiere-Plugin-Projekt Zeit steckt, sollte man auf jeden Fall einmal Premiere-Pro abwarten (soll es ab September/Oktober geben).
Womble scheint mit fehlerbehafteten Videos nicht klar zu kommen. Media-Studio könnte es vielleicht. Es liefert wirklich ein smart gerendertes Ergebnis, das sich im PC einwandfrei spielen lässt. Ich vermute, dass einige Bugs im Prog (im Zusammenhang mit der Frame-Order) für die fehlerhaften DVDs sorgen. Deshalb hoffe ich auf Premiere-Pro (über MPEG2-Möglichkeiten habe ich allerdings keine Infos gefunden).
Ich schiele auch zu dem großen japanische Prog (4000$, Name? - wird zukünftig mit dem HDTV-Camcorder von JVC als Light-Version vertrieben). Innerhalb des nächsten Jahres dürfte die Industrie also einige potentielle Möglichkeiten anbieten.

Es kann allerdings sein, dass sich alle klassischen Schnittprogramme an den Übertragungsfehlern der empfangenen MPEGs die Zähne ausbeißen. Dann gibt es praktisch nur deinen Weg. Aber ein Jahr Arbeit investieren, wenn man hinterher das Ganze für 200 EUR auch woanders als Komplettlösung kaufen kann? Ich empfehle es dir nicht!

Mein Will-Haben-Trieb ist im Moment nicht sehr stark, weil ich innerhalb des nächsten Jahres verschiedene andere Dinge vor habe und Video damit wahrscheinlich erst einmal auf der Strecke bleiben wird. Nicht was ihr denkt - verheiratet bin ich schon seehr lange ;)

RoBernd
16.08.2003, 22:40
Nachtrag:
Die "große" Schnittsoftware heißt: MPEG Edit Studio Pro
http://avs.kddlabs.co.jp/mpeg/MPRO12/bodye.html

Schmendrick
27.08.2003, 16:27
Hallo im neuen Forum!

das Schnippeln von MPEG2-Videos habe ich zwar bislang nicht gemacht um Übergänge zu erzeugen, ich habe aber trotzdem ein paar Anmerkungen:

Für das DVD-Authoring ist die richtige GOP-Länge entscheidend, d.h. bei der Erzeugung von Übergängen zwischen zwei Videos oder bei einem Flicken von fehlerhaften DVB-Streams muß man da für sorgen, daß GOPs in der richtigen Größe erzeugt werden. Wenn man nun zwei fehlerfreie MPEG2-Streams überblenden will so würde ich wie folgt vorgehen:

1. Geeignete Schnittpunkte gegen Ende des ersten und am Beginn des zweiten Clips suchen (I-Frames).
2. An diesen Stellen den unveränderten Hauptteil des ersten und zweiten Clips jeweils abschneiden, so daß man je zwei große und zwei kurze Clips erhält. Die kurzen Clips sollten eine Frame-Zahl enthalten, die ein ganz-zahlig-vielfaches der DVD-GOP-Standard-Länge entspricht.
3. Die kurzen Clips z.B. mit VirtualDUB-MPEG2Mod mit hoher Bitrate in ein AVI-Datei umwandeln, die ein Video-Format enthält das von Video-Editoren beherscht wird, die in der Lage sind die gewünschten Überblend-Effekte zu erzeugen (Ulead-Video-Studio ??). Hierbei sollte der Ton möglichst in das unkomprimierte PCM-Format umgewandelt werden, da man hierdurch viel leichter Bild/Ton-Asynchronitäten vermeidet.
4. Falls das Video-Editor-Programm zwar einen guten Bild-Übergang beherscht aber der Tonübergang schlecht ist, kann man hierzu geeignete Audio-Editoren wie z.B. Goldwave benutzen die hierzu gut in der Lage sind. Man muß den Clip zwar dann demuxen und späte wieder muxen, aber wenn der Übergangeffekt viel besser ist sollte es die Arbeit wert sein.
5. Den fertigen Übergangsclip, dessen Überlappungsbereich (Anzahl der Frames) auch ein ganzzahlig-vielfaches der GOP-Standardlänge sein muß, dann mit z.B. TMPEGEnc in das kompatible MPEG2-Format konvertieren und abschließend den Übergangsclip zwischen den ersten und den zweiten Clip wieder einfügen.

Bei unkomprimierten AVi-Videoframes oder einigen gering komprimierenden Codecs kann man zur Not einzelne Frames zusammen mit dem zugehörigen Ton-Schnipsel verdoppeln um geringe Frame-Fehler zu flicken.

Ich hoffe Euch kommt mein Beitrag nicht zu trivial oder umständlich vor.

CU

Schmendrick

Daywalker
27.08.2003, 19:22
5. Den fertigen Übergangsclip, dessen Überlappungsbereich (Anzahl der Frames) auch ein ganzzahlig-vielfaches der GOP-Standardlänge sein muß, dann mit z.B. TMPEGEnc in das kompatible MPEG2-Format konvertieren und abschließend den Übergangsclip zwischen den ersten und den zweiten Clip wieder einfügen.


Wenn das mal so einfach wäre..... Ich hatte da mal folgendes ausprobiert:

1. MPEG Movie in VirtualDub MPEG2 MOD geladen.
2. Dann i-frame Schnittpunkte für X [Anfang-bis kurz vor Werbung und kurz nach der Werbung-Ende] gesucht.
3. Mit X die 2 Hauptteile demuxt mit TMPGEnc zu 2 Teilen gemuxt.
3. Die Werbung in VD MOD rausgeschnitten und zwischen den i-frames als uncompressed AVI mit WAV Ton exportiert.
4. Mit dem BitrateViewer original MPEG 2 File analysiert.
5. AVI mit TMPGEnc und den Daten vom BitrateViewer nach MPEG 2 umgewandelt.
6. Teilstücke mit TMPGEnc zusammengefügt.....doch halt...das funzt nicht!

Die MPEG Stücke passen irgendwie nicht zusammen. Ich vermute mal es liegt an der verwendeten Matrix welche ich vom Originalfile nicht auslesen kann und somit in TMPGEnc auch nicht einstellen kann....

Das wäre ja sonst auch zu einfach.... :D

RoBernd
27.08.2003, 20:28
Hi Schmendrick, willkommen an Board :)
Auch wenn dein Weg recht umständlich aussieht, hast du dir doch Gedanken gemacht, die sich durchaus nachempfinden lassen. Du bist übrigens in guter Gesellschaft. Auch Martin hatte ja einen ähnlichen Weg vorgeschlagen.

Das mit den GOP-längen ist nicht so kritisch wie es zunächst aussieht. Die kann man auf einer DVD recht beliebig verändern, und es geht gut. Meinen Home-Videos gebe ich z.B. wesentlich kürzere GOPs als es auf Kauf-DVDs üblich ist. Innerhalb einer TV-Sendung ändert sich die GOP-Struktur bei einigen Sendern häufig. Die DVD-Player haben auch damit keine Probleme.

Trotzdem funzt es irgendwie nicht, da hat Daywalker Recht. Ich vermute allerdings, dass unsere Probleme mit Übertragungsfehlern zusammen hängen und weniger mit den MPEG-Eigenschaften. Die erfolglos angewendeten Verfahren müsste man mit wirklich fehlerfreien MPEGs testen. Das wäre prinzipiell kein Problem, wenn ich mehr Zeit hätte. Wir brauchen ja nur eigene Videos auf unerschiedliche Weisen zu encodieren und anschließend als MPEG zu überblenden.

Martin
27.08.2003, 20:40
Hallo Schmendrick,

so ähnlich wie du es beschreibst waren auch meine ersten Versuche, mit Erfolg. Allerdings ist diese Arbeit nur für wichtige Videoaufnahmen sinnvoll und welches Fernsehprogramm, Fernsehfilm ist den Aufwand wert?
Du schreibst die GOP-Länge ist entscheidend, hast du da Erfahrungen? Schaut mann sich einen DVB-Stream an ist die GOP-Länge alles andere als konstant. Soll die GOP-Länge immer genau 15 Bilder sein, darf sie nicht länger als 15 sein oder nur über den ganzen Film gleich?
Da ich meine, meist kurzen, Videoclips nur auf dem Rechner abspiele fehlen mir in Bezug auf DVD die Erfahrungen (ich hab auch keinen DVD-Brenner).

Grüße Martin

Ich hab wieder mal zwischen schreiben und abschicken des Beitrages nicht gelesen. Einige meiner Fragen hat RoBernd ja beantwortet.
Nachtrag: Meine Tests damals hab ich nur am PC betrachtet.

Schmendrick
28.08.2003, 09:19
Hallo zusammen,

@daywalker:
Das Zusammenfügen mit TMPGEnc klappt wirklich nicht! :-((
Aber mit Project-X klappt es!! :-))) Außerdem kann man
am Zusammenfügepunkt im fertigen Gesamtclip nichts merken!
Für diesen Test hatte ich einen MPEG2-Clip auseinander geschnippelt,
in Huffyuv/PCM-AVI umgewandelt und mit TMPGEnc wieder in MPEG2
encodiert, mit Project-X gedemuxt und dabei zusammengepappt und
abschließend wieder mit TMPGEnc wieder gemuxt.

@RoBernd und @Martin:
Mit den GOP-Längen habt Ihr recht! Da muß ich meine Aussage wohl
zum Teil zurücknehmen. Ich glaube bei unregelmäßigen GOP-Längen
meckern auch nur einige DVD-Authoring-Programme und eventuell
einige pingelige "Stehallein-DVD-Abspieler". Ich habe schon etliche
DVB-Aufnahmen auf DVD-R verewigt ohne Probleme zu haben.

Entscheidend sind als allererstes fehlerfreie oder zumindest fehlerarme
DVB-Aufnahmen und gerade hier machen viele Leute entscheidende
Fehler:
1. Eine zweite Festplatte die möglichst nicht am gleichen Controller-Kabel angeschlossen ist ist die wichtigste Voraussetzung!! Auch wenn heutige Prozessoren und Festplatten schnell sind, so rödelt das Betriebssytem (vor allem Windows) doch alle Nase lang irgendwie auf der Systemplatte herum! Tja und dann kommen manchmal so viele DVB-Daten an, daß das Aufnahmeprogramm einen Teil verliert.
2. Während der Aufnahme sollte man das Fernseh-Bild auf dem Monitor ausschalten. Bei meiner Nova-Karte ging dadurch die Prozessor-Auslastung (Athlon1200) von 100% auf 20-30% zurück.
3. Möglichst keine weiteren Programme gleichzeitig laufen lassen.

Ich denke die einzelnen Punkte sind unterschiedlich wichtig, nur Punkt 1 ist wirklich sehr entscheidend.

CU

Schmendrick

skl
28.08.2003, 13:05
2. Während der Aufnahme sollte man das Fernseh-Bild auf dem Monitor ausschalten. Bei meiner Nova-Karte ging dadurch die Prozessor-Auslastung (Athlon1200) von 100% auf 20-30% zurück.
Für alle die eine DVBKarte mit einem B2C2-Chip (SkyStar2 etc) haben kann ich nur den DVBViewer empfehlen. Dort kann man das Rendern von Bild und Ton während der Aufnahme komplett abschalten. Dadurch hat man nur noch eine Prozessorlast von unter 3%. (und das ohne MPG2-Chip auf der Karte)
Wer von allen anderen den NVIDIAFilter benutzt kann in den Optionen das Videorendering auch während der Aufnahme disablen. Auf diese Art und Weise kann man auch auf sehr "schwachbrüstigen Systemen" einwandfreie Aufnahmen hinbekommen.
3. Möglichst keine weiteren Programme gleichzeitig laufen lassen. Oder dem Aufnahmeprogramm einfach die höchste Priorität geben, dann gibts in der Regel auch keine Probleme. Im DVBViewer kann man das schon in den Optionen schon einstellen und muss also nicht im Taskmanager basteln.
Aber es gibt ja auch noch andere Karten und Programme. Ich habe meine für 39Euro bei ebay gekauft und fand das einfach ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis.:top:

Steffen

Daywalker
28.08.2003, 15:16
http://www.smiliemania.de/smilie.php?smile_ID=658


@daywalker:
Das Zusammenfügen mit TMPGEnc klappt wirklich nicht! :-((
Aber mit Project-X klappt es!! :-))) Außerdem kann man
am Zusammenfügepunkt im fertigen Gesamtclip nichts merken!
Für diesen Test hatte ich einen MPEG2-Clip auseinander geschnippelt,
in Huffyuv/PCM-AVI umgewandelt und mit TMPGEnc wieder in MPEG2
encodiert, mit Project-X gedemuxt und dabei zusammengepappt und
abschließend wieder mit TMPGEnc wieder gemuxt.


@Schmendrick

Kannst Du mir die Vorgehensweise dabei mal genau erklären? Besonders der Punkt wie Du das mit X zusammenfügst interessiert mich da ich dachte X sei nur ein demux Tool? Und verwendest Du in TMPGEnc die Standard Matrix?

Lucike
28.08.2003, 15:33
Kannst Du mir die Vorgehensweise dabei mal genau erklären? Besonders der Punkt wie Du das mit X zusammenfügst interessiert mich da ich dachte X sei nur ein demux Tool? Und verwendest Du in TMPGEnc die Standard Matrix?

Grundsätzlich fügt X alle eingegebenen Files zusammen.

Beispiel: 2 x PVA -> 1 x m2v + 1 x mp2(o.a.)

Gruß
Lucike

Schmendrick
28.08.2003, 15:38
@ Daywalker:

Project-X hat standardmäßig eine Funktion: "concatinate different recordings", d.h. "hänge mehrere Aufnahmen aneinander". Man kann diese Funktion zwar auch ausschalten, aber ganz zu Anfang nach dem Compilieren ist diese Funktion zu Anfang eingeschaltet.
Hierzu wählt man einfach die Clips in der richtigen Reihenfolge nacheinander aus und demuxt dann! Das demuxen ist wichtig! Wenn man eine MPEG2-Datei (m2p), pva-Datei etc. produzieren will funktioniert diese Funktion nicht. Man erhält also eine mpv-Video-Stream- und eine mp2-Audio-Stream-Datei, die man dann direkt z.B. mit IfoEdit zu einer DVD-Struktur verarbeiten kann oder z.B. mit TMPGEnc wieder als eine MPEG2-Program-Stream-Datei muxen kann.

In TMPGEnc habe ich die Standard-Matrix verwendet. allerdings die gleiche Bitrate wie im Orginal-MPEG2-Clip. Getestet habe ich es auf die Schnelle allerdings ohne den oben erwähnten Überblend-Effekt aus einem kleinen MPEG2-Film-Clip den ich erst in zwei Teile geschnippelt habe. Den ersten Teil habe ich dann mit VirtualDub-MPEG2-MOD in eine Huffyuv/PCM-AVI-Datei umgewandelt und diese Datei dann wieder mit TMPEGEnc in eine MPEG2-Datei. Zum Schluß wurde dann diese umgewandelte Datei mit dem zweiten, unmodifizierten Orginal-Teil-Clip mit Project-X wieder zusammengepappt. Im Player auf dem PC war ein Übergang der Clips nicht zu sehen oder zu hören, da bei der Umwandlung in das Huffyuv/PCM-Format praktisch keine Qualität verloren ging.

Tja und ich denke mit dem HUffyuv/PCM-Format sollten die diversesten Video-Editoren, die für die Bearbeitung von DV-Videos entwickelt worden auch klarkommen, so daß man all die schönen Übergangseffekte, Schrifteinblendungen etc. dann machen kann. Der einzige Nachteil is, daß die Dateien in diesem Format sehr groß sind. Bei 1 Minute im 480x576 Format waren es so ca 400 MB, aber diese Sondereffekte will man ja schließlich nur bei einem Vorspann, Übergang oder Nachspann verwenden.

CU

Schmendrick

Daywalker
28.08.2003, 21:43
Project-X hat standardmäßig eine Funktion: "concatinate different recordings", d.h. "hänge mehrere Aufnahmen aneinander".

OK, habe ich gesehen und ausprobiert. Das funzt 1A :D dabei ist es dann eigentlich fast schon egal was man in TMPGEnc einstellt. Leider funzt das nur wenn man die Clips 1:1 übernimmt. Schneidet man z.B. einen bestimmten Bereich im 1. Clip raus und möchte dann noch den 2. Clip ranhängen funzt das nicht... :( Das ist etwas schade und endet im demux, mux, demux, mux Chaos.

Beim Übergang in den von TMPGEnc gerenderten Clip gab es zudem einen kurzen Knackser im Ton. Ich denke mal das liegt daran dass der Ton in VirtualDub MOD etwas verzögert einsetzt (-> evtl. beim rausspielen nach .avi auch??). Auch ein kleines Problem gibt es mit dem Frame Index. Wo z.B. bei VirtualDub MOD v1.5.4 ein I-Frame bei Frame-Nr. 8280 kommt kommt es bei der Version 1.5.1 erst bei Frame-Nr. 8281. Ich verwende daher noch die alte Version da ich mit dieser am wenigsten Probleme habe.


.......aber diese Sondereffekte will man ja schließlich nur bei einem Vorspann, Übergang oder Nachspann verwenden.....

Hm, ich dachte da eher an einen framegenauen Schnitt bei Serien wie z.B. Stargate auf RTL2. Aber das wird mit der Methode bei 3x Werbung verdammt aufwändig.... :D

Danke nochmal für die Antwort! Wieder was über X gelernt... :)

RoBernd
30.08.2003, 17:26
Hi,
ich zeichne meine Videos nicht mit einem PC (mit TV-Karte) auf sondern mit einem SAT-Receiver mit eingebauter Festplatte (Kathrein UFD552).
Die Recv-HD zeichnet wirklich alles auf, wie es empfangen wird (soll heißen, es fehlen keine Frames). Im Recv lassen sich auch alle Aufzeichnungen fehlerfrei abspielen (außer die Sendung ist z.B. durch Regen total zerhackt). Dabei hat der Recv natürlich den Vorteil, dass er auf die Korrektur von Übertragungsfehlern spezialisiert ist. Das ist die Software im PC und DVD-Player leider nicht. Es gibt also jede Menge Fehler im empfangenen MPEG-Strom, die nicht durch eine ungünstige PC-Auslastung entstehen.

Der einzige Prog, das die nach dem Auslesen der Recv-HD im PC bestehenden Fehler recht zuverlässig verdaut/korrigiert ist ds/X. Die Schnittprogs für weiche Überblendungen beißen sich trotzdem daran die Zähne aus.

TMPGEnc mag zwar ein guter Encoder sein, die darin enthaltenen MPEG-Tools sind aber für usere Zwecke unbrauchbar. Die sind nur verwendbar, wenn TMPGEnc einen speziellen MPEG-Strom für den Schnitt herstellt. Siehe auch http://www.radonmaster.de/robernd/tMPEG.html

dvb.matt
30.08.2003, 17:55
...Leider funzt das nur wenn man die Clips 1:1 übernimmt. Schneidet man z.B. einen bestimmten Bereich im 1. Clip raus und möchte dann noch den 2. Clip ranhängen funzt das nicht... :(
wenn du damit nicht Tmpg meintest, bei X ist das für ES-mpv und TS derzeit wirkungslos.
oder ist das noch wieder anders?

mfg

Daywalker
31.08.2003, 23:08
...Leider funzt das nur wenn man die Clips 1:1 übernimmt. Schneidet man z.B. einen bestimmten Bereich im 1. Clip raus und möchte dann noch den 2. Clip ranhängen funzt das nicht... :(
wenn du damit nicht Tmpg meintest, bei X ist das für ES-mpv und TS derzeit wirkungslos.
oder ist das noch wieder anders?

Ja dvb.matt ich meinte damit Project X. Es war ein bereits fertig gemuxtes MPEG2 File mit dem ich das mal getestet hatte. Hatte mir gedanklich schon ein "Smart Rendering für arme" ausgedacht das ich aber mitlerweile wieder vermüllt habe.... :D

Schmendrick
01.09.2003, 16:06
...Leider funzt das nur wenn man die Clips 1:1 übernimmt. Schneidet man z.B. einen bestimmten Bereich im 1. Clip raus und möchte dann noch den 2. Clip ranhängen funzt das nicht... :(

Also bei mir funktioniert dies aber! D.h. z.B. die Werbung aus einer längeren Aufnahme herauszuschneiden um z.B. einen werbefreien MPEG2-Film zu produzieren. Auf die Weise habe ich auch schon mehrere Filme hintereinander auf eine DVD gepackt, Hauptsache die Video- und Audio-Parameter sind identisch, wobei man die Bitrate zur Not mit DVD-Patcher identisch patchen kann.

CU
Schmendrick

Daywalker
01.09.2003, 19:29
...Leider funzt das nur wenn man die Clips 1:1 übernimmt. Schneidet man z.B. einen bestimmten Bereich im 1. Clip raus und möchte dann noch den 2. Clip ranhängen funzt das nicht... :(

Also bei mir funktioniert dies aber! D.h. z.B. die Werbung aus einer längeren Aufnahme herauszuschneiden um z.B. einen werbefreien MPEG2-Film zu produzieren. Auf die Weise habe ich auch schon mehrere Filme hintereinander auf eine DVD gepackt, Hauptsache die Video- und Audio-Parameter sind identisch, wobei man die Bitrate zur Not mit DVD-Patcher identisch patchen kann.

Ich bin dabei so vorgegangen:

1. Fertiges MPEG2 Video in X geladen.
2. Mit der Einstellung use Frame number for cuts Cutpoints eingegeben um 3 Werbeblöcke rauszuschneiden.
3. Ein 2tes MPEG2 Video hinzugeladen.
4. action auf demux eingestellt.
5. GO!

Funzt nicht!

Das Ganze ohne Punkt 2 -> funzt!

Aber dvb.matt hat ja schon gesagt das bestimmte Streams da noch nicht unterstützt werden....

dvb.matt
01.09.2003, 23:02
@Daywalker
wird denn überhaupt aufs zweite File umgeschalten?
(und da muß ich schon wieder schimpfen: warum sind bei sowas die Logdaten NICHT dabei??? :roll: )
so kann ich mir derzeit nur vorstellen, dass File A mit einem Cut-OUT beendet wurde (letzte Werbung/Abspann), aber danach kein Cut-IN mehr folgte (für File B,C.. etc)

FYI:
eine Verbindung erfolgt nicht bei ES als 'Hauptdateien', ansonsten wird davon ausgegangen, dass die aufeinanderfolgenden Teile von einer (gesplitteten) Aufnahme stammen (packet-aligned, ohne Re-Init).
wenn 'concatenate diff...' AN ist, erfolgt dagegen (außer bei TS und nur wenn demux) ein Re-Init bei Filewechsel (forcierter Datenabschluß vom Vorgänger und Neubeginn, evtl. PTS-transpose).

mfg

Daywalker
02.09.2003, 17:27
@Daywalker
wird denn überhaupt aufs zweite File umgeschalten?

Nein.


(und da muß ich schon wieder schimpfen: warum sind bei sowas die Logdaten NICHT dabei??? :roll: )

Aaaaaah..Gnade *winsel* hab ich total vergessen :shock:
Leider habe ich die Testdateien schon gelöscht, aber ich werde das die nächsten Tage nochmal wiederholen und das Logfile posten.


so kann ich mir derzeit nur vorstellen, dass File A mit einem Cut-OUT beendet wurde (letzte Werbung/Abspann), aber danach kein Cut-IN mehr folgte (für File B,C.. etc)

Das ist korrekt! Hätte ich für File B also auch einen Cut-IN und Cut-OUT festlegen müssen?

dvb.matt
02.09.2003, 19:17
Das ist korrekt! Hätte ich für File B also auch einen Cut-IN und Cut-OUT festlegen müssen?
na klar, wenigstens einen cut-IN
(wenn beim letzten cut der Marker STOP zeigt, dann ist da auch Schluß)

mfg

Derrick
17.10.2003, 16:25
..der thread ist ja mittlerweile schon ziemlich betagt aber ich will mal meine erfahrungen anhängen ;)

Bisher habe ich tools wie projectx (bzw. vorgänger) von @dvb.matt und den megschneider von @Martin nicht gebraucht. Als fauler mensch will ich nichts demuxen, was schon fertig als ps vorliegt (e.g. mit dvbrecorder oder jetzt auch dvbviewer).

Mit dem womble komm ich nach wie vor gut zurecht und schneide damit sehr schnell und komfortabel (prima navigation). Synchron ist es eigentlich auch immer und störungen an übergängen habe ich nicht. Überblendungen brauche ich nicht.. ..professionell wird sowas ja auch neu gerendert, deshalb ist bei feeds die bitrate auch generell höher, damit weitere generationen qualitativ gut bleiben.

Danach geht's ab ins dvdlab, wieder ohne erst zu demuxen. Fast alles lässt sich so erschlagen, vorausgesetzt, wie schon gesagt, die aufnahme ist praktisch fehlerfrei und es sind nicht zu exotische parameter (dann will dvdlab manchmal nicht mehr) Ob es sich für diese ausnahmen lohnt, endlos zu fummeln, muss jeder selber wissen ;)

Dass ich jetzt doch anscheinend nicht mehr ohne projectx (und ev. den schneider) auskommen werden, liegt daran, dass ich die elementare form der aufzeichnung als TS probieren will. Die beliebtheit von *.jar liegt ja wohl nicht zuletzt an dreambox&co, die diese form der aufzeichnung verwenden. TS ist sicher die universellste form, mit der möglichkeit im extremfall den gesamten mux auf die platte zu kriegen. Muss man dann leider hinterher auseinandernehmen.

Für die einfachen fälle bleib ich aber beim PS und der direkten, gemuxten methode :D

ps. habe natürlich vergessen zu erwähnen, dass ich bisher nix mit ac-3 mache.. erstens habe ich keine hardware dafür und nur deutsch gedubbte filme find ich auch nicht so prickelnd ;)