Igor
10.10.2003, 18:53
Hallo Martin und alle anderen hier.
Erstmal dickes Lob. Dein Programm wird immer besser.
Hab gerade die 0.6d getestet und noch ein paar kleine Fehler gefunden, die auch schon in Vorgängerversionen enthalten waren:
1.) Die Längenanzeige unter der Schnittliste muss für jeden Schnitt um einen Frame erhöht werden. (in der 0.5b um einen weniger zu erhöhen, da dort bei Dateilaenge ja ein Frame kürzer angezeigt wird).
2.) Manchmal bleibt der OUT-Button beim letzten gültigen OUT-Frame grau, man kann also nur bis zum vorletzten schneiden. Lösche ich aber die Tonspur, kann ich bis zum Letzten Schneiden.
3.) Klicke ich auf ungenutzte Bereiche der Oberfläche, so werden die aktuell gesetzten IN- und OUT-Punkte gelöscht. Fällt zwar unter die Kategorie Bedienungsfehler (ist ja schliesslich alles gross genug), kommt bei mir aber immer mal wieder vor und nervt dann manchmal.
4.) Bei aufeinanderfolgenden I-Frames gibt es Probleme.(zumindest in der 0.5b, in der 6er hab ichs noch nicht getestet).
Hintergrund:
Bei Werbung läuft teilweise der Ton noch in die ersten Frames der Werbung mit hinein. Da ich aber einen sauberen Schnittpunkt ohne Frames der Werbung haben will, aber auch nicht den Ton abhacken will, gehe ich hin und schneide erstmal P-Frame genau, bis der Ton aufhört.
Im 2. Schritt lade ich das geschnittene Projekt dann ohne Audio und ersetze die entsprechenden Frames durch BlackFrames. Klappt wunderbar und sieht gut aus.
Zu diesem Zweck hatte ich mir anfangs ein schwarzes I-Frame-only video generiert, damit ich Material zum Einfügen hatte. Bekam da aber meist "ungültiger Schnitt" beim Übernehmen und wenn es ging, kam meist eine andere Länge heraus als erwartet.
Mit nem IBBP...-Video klappt das aber nun wunderbar.
Nun kommt es aber teilweise vor, dass von Mpeg2Schnitt erstellte Videodateien bei den Schnittpunkten 2 aufeinanderfolgende I-Frames haben. Versuche ich dann dort reinzuschneiden, kriege ich "ungültiger Schnitt". Ich habs dann umgangen, indem ich direkt die ursprünglichen Sourcen ohne Ton genommen habe und dort direkt "eingeschwärzt" habe.
Ist also halb so wild, wollte es nur mal erwähnen.
So, nun zu den Features:
5.) Perfekt wäre, wenn Mpeg2Schnitt irgendwann das kann, was ich wie unter 4.) beschrieben manuell mache. Ich stelle mir das so vor, dass man einen Hauptschnittpunkt setzt wie bisher und dann ggf. einen 2. für Video oder Audio und die Differenz beim Schneiden auffüllt.
Müsste man dann nur schauen wie man die Sequenzen zum Auffüllen erzeugt. Generieren könnte machbar sein, gibt aber glaube ich patentrechtliche Probleme. Alternativen wären entsprechende Sequenzen beizupacken für alle Auflösungen (Seitenverhältnis kann man ja fix umändern) oder eine entsprechende Umgebung schaffen, um entsprechende Sequenzen vom Benutzer hinzuzufügen. Diese kann man sich dann ja z.B. auch aus entsprechenden Streams herausschneiden.
6.) Das mit den Verzeichnissen hast Du ja noch besser umgesetzt, als ich mir gewünscht hab. Da ich aber jetzt meine temp-files auf ein drittes laufwerk zwischenspeicher hab ich unterschiedliche Arbeitsumgebungen fürs Schneiden. Wie wäre es die Verzeichnisverwaltung*3 zu nehmen und via Buttons auswählen zu lassen. unter dem Informationen-Fenster wäre z.B. noch Platz dafür. So könnte man mit einem Mausklick die Verzeichnisumgebung ändern.
7.) Vergabe von Namen für die zusammengehörenden Dateien. z.B. C01 - Cxx (für Collection) oder so und dén Namen dann auch hinter die Schnitte schreiben, Platz ist in der Schnittliste ja da. So sieht man dann auch ohne Auswählen, auf welche Dateien sich ein Schnitt bezieht.
8.) Option zum Erstellen von IDD's beim Schneiden. Die meiste Zeit beim idd-erstellen wird ja durch den Plattenzugriff verursacht. Da die Daten beim Kopieren eh im Speicher sind, könnte man nebenbei idd's erstellen (Für spätere Nachbearbeitung, siehe oben). Alternativ könnte man die existierenden idd's zusammenschneiden und die Adressen korrigieren. Beides sollte ja maximal nur wenige Sekunden dauern.
9.) Zum Schluss noch eine Frage: Du hast die Audio-idd ja verkleinert. Ist 0.6d 100% abwärtskompatibel zu von 0.5b generierten IDDv2 ?
Mach weiter so!
Igor
P.S.: Unter Windows mit Alt+F4 nen Datei-öffnen-Dialog aufzumachen hat was. :)
Erstmal dickes Lob. Dein Programm wird immer besser.
Hab gerade die 0.6d getestet und noch ein paar kleine Fehler gefunden, die auch schon in Vorgängerversionen enthalten waren:
1.) Die Längenanzeige unter der Schnittliste muss für jeden Schnitt um einen Frame erhöht werden. (in der 0.5b um einen weniger zu erhöhen, da dort bei Dateilaenge ja ein Frame kürzer angezeigt wird).
2.) Manchmal bleibt der OUT-Button beim letzten gültigen OUT-Frame grau, man kann also nur bis zum vorletzten schneiden. Lösche ich aber die Tonspur, kann ich bis zum Letzten Schneiden.
3.) Klicke ich auf ungenutzte Bereiche der Oberfläche, so werden die aktuell gesetzten IN- und OUT-Punkte gelöscht. Fällt zwar unter die Kategorie Bedienungsfehler (ist ja schliesslich alles gross genug), kommt bei mir aber immer mal wieder vor und nervt dann manchmal.
4.) Bei aufeinanderfolgenden I-Frames gibt es Probleme.(zumindest in der 0.5b, in der 6er hab ichs noch nicht getestet).
Hintergrund:
Bei Werbung läuft teilweise der Ton noch in die ersten Frames der Werbung mit hinein. Da ich aber einen sauberen Schnittpunkt ohne Frames der Werbung haben will, aber auch nicht den Ton abhacken will, gehe ich hin und schneide erstmal P-Frame genau, bis der Ton aufhört.
Im 2. Schritt lade ich das geschnittene Projekt dann ohne Audio und ersetze die entsprechenden Frames durch BlackFrames. Klappt wunderbar und sieht gut aus.
Zu diesem Zweck hatte ich mir anfangs ein schwarzes I-Frame-only video generiert, damit ich Material zum Einfügen hatte. Bekam da aber meist "ungültiger Schnitt" beim Übernehmen und wenn es ging, kam meist eine andere Länge heraus als erwartet.
Mit nem IBBP...-Video klappt das aber nun wunderbar.
Nun kommt es aber teilweise vor, dass von Mpeg2Schnitt erstellte Videodateien bei den Schnittpunkten 2 aufeinanderfolgende I-Frames haben. Versuche ich dann dort reinzuschneiden, kriege ich "ungültiger Schnitt". Ich habs dann umgangen, indem ich direkt die ursprünglichen Sourcen ohne Ton genommen habe und dort direkt "eingeschwärzt" habe.
Ist also halb so wild, wollte es nur mal erwähnen.
So, nun zu den Features:
5.) Perfekt wäre, wenn Mpeg2Schnitt irgendwann das kann, was ich wie unter 4.) beschrieben manuell mache. Ich stelle mir das so vor, dass man einen Hauptschnittpunkt setzt wie bisher und dann ggf. einen 2. für Video oder Audio und die Differenz beim Schneiden auffüllt.
Müsste man dann nur schauen wie man die Sequenzen zum Auffüllen erzeugt. Generieren könnte machbar sein, gibt aber glaube ich patentrechtliche Probleme. Alternativen wären entsprechende Sequenzen beizupacken für alle Auflösungen (Seitenverhältnis kann man ja fix umändern) oder eine entsprechende Umgebung schaffen, um entsprechende Sequenzen vom Benutzer hinzuzufügen. Diese kann man sich dann ja z.B. auch aus entsprechenden Streams herausschneiden.
6.) Das mit den Verzeichnissen hast Du ja noch besser umgesetzt, als ich mir gewünscht hab. Da ich aber jetzt meine temp-files auf ein drittes laufwerk zwischenspeicher hab ich unterschiedliche Arbeitsumgebungen fürs Schneiden. Wie wäre es die Verzeichnisverwaltung*3 zu nehmen und via Buttons auswählen zu lassen. unter dem Informationen-Fenster wäre z.B. noch Platz dafür. So könnte man mit einem Mausklick die Verzeichnisumgebung ändern.
7.) Vergabe von Namen für die zusammengehörenden Dateien. z.B. C01 - Cxx (für Collection) oder so und dén Namen dann auch hinter die Schnitte schreiben, Platz ist in der Schnittliste ja da. So sieht man dann auch ohne Auswählen, auf welche Dateien sich ein Schnitt bezieht.
8.) Option zum Erstellen von IDD's beim Schneiden. Die meiste Zeit beim idd-erstellen wird ja durch den Plattenzugriff verursacht. Da die Daten beim Kopieren eh im Speicher sind, könnte man nebenbei idd's erstellen (Für spätere Nachbearbeitung, siehe oben). Alternativ könnte man die existierenden idd's zusammenschneiden und die Adressen korrigieren. Beides sollte ja maximal nur wenige Sekunden dauern.
9.) Zum Schluss noch eine Frage: Du hast die Audio-idd ja verkleinert. Ist 0.6d 100% abwärtskompatibel zu von 0.5b generierten IDDv2 ?
Mach weiter so!
Igor
P.S.: Unter Windows mit Alt+F4 nen Datei-öffnen-Dialog aufzumachen hat was. :)